Hunde aus der Tötung

 

 

Die Hunde aus der Tötung Campino

 

 

Liebe Tierfreunde,

die verbliebenden 11 Hunde aus der Tötung in Campina sind endlich in Deutschland angekommen.
Aus der 1. Befreiungsaktion in Campina sind 16 Hunde befreit worden.  Leider sind 2 Hunde kurz nachdem sie aus der Tötung geholt worden sind, gestorben.  1 Hund ist entkommen, somit blieben noch 13 Hunde, die nach Deutschland gebrach wurden.
5 Hunde sind von dem Verein Vagabonzi (Norden) schon vier Wochen früher aus Rumänien abgeholt  worden.

Die restlichen 6 Hunde aus der Tötung, wurde mit weiteren Hunden von dem Transporteur Joschka nach Bayern gebracht, wo sie noch am gleichen Tag zu den  Tierschutzorganisationen Kandelhof und Tino Odenwald verteilt wurden. 

Die Hunde aus der 2. Befreiungsaktion werden in Kürze eintreffen, Fotos werden dann ergänzt

 

aus Tötung Campina
nach Kandelhof

aus Tötung Campina nach Kandelhof

aus Tötung Campina
nach Kandelhof

 
 
aus Tötung Campina
nach Kandelhof
aus Tötung Campina
nach Tino Odenwald
aus Tötung Campina
nach Tino Odenwald
 
 

Liebe Tierfreunde, obwohl die Bemühungen für Kastration an erster Stelle steht, bemühen wir uns noch um viele  andere Themen wie zum Beispiel, Hunde aus der Tötung zu holen und vor dem sicheren Tod retten.

Dazu einige Details zur Geschichte der Straßenhunde in Rumänien

Rumänien ist laut Tierschutzorganisation das Land in Europa mit den meisten Straßenhunden.

Bis 2007 war es in Rumänien legal streunende Hunde einzufangen und zu töten, obwohl es ein seit 2001 bestehendes Tierschutzgesetz gab.
Als Rumänien in die EU ( 2007 ) eintrat, durften gesunde Tiere nicht mehr getötet werden, und auch Tierquälerei wurde unter Strafe gestellt.

Im September 2013 gab es eine angebliche Beißattacke von Straßenhunden mit Todesfolge für ein Kind. Bis heute ist nicht bewiesen, daß der Junge an Bisswunden von streunenden Hunden starb.

In diesem Zusammenhang wurde ein neues Gesetz verabschiedet, das es wieder erlaubte Straßenhunde zu töten, aus den meisten öffentlichen Tierheimen wurden Tötungsstationen, sogenannte Killshelter.

So ist das Einfangen von Hunden zu einem lukrativen Geschäft geworden

Für das Einfangen von Straßenhunden gibt es eine Prämie von 50 Euro; so entwickelte sich bis heute für die Hundefänger ein lohnender Nebenverdienst, was dazu führt, das oft nicht nur Streuner, sondern auch Besitzerhunde aus Gärten oder Höfen weggefangen werden und in einem Public Shelter landen, wo sie, wenn sie nicht abgeholt werden, meist nach 2 Wochen getötet werden. Diese Besitzerhunde sind eine leichte Beute, da sie oft zutraulich und nicht misstrauisch sind.

Da auch oft Hunde eingefangen werden, die Besitzer haben gibt es die Regelung das diese Besitzer ihren Hund freibekommen wenn sie anmelden das es Ihr Hund ist. Da dafür bezahlt werden muss, kann jeder der Hunde als sein Eigentum deklariert, wenn er Glück hat Tiere aus den Sheltern holen. Es ist allerdings zu bedenken, das in den Sheltern eher nach Willkür entschieden wird, als anhand von Regeln.

Eine der grausamsten Tötungen ist die in Campina, gegen die wir immer wieder angehen. Unser Ziel ist es, das sich Rumänien an die europäischen Grundlagen hält und das Töten von Hunden unterlässt.